Lychen: Gedenktafel zum SWL Lychen 2

Maus

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Hallo,
ich wurde vom ehem. User "Boulder" gebeten, folgenden Text zum Objekt Lychen einzustellen (mit der Forums-Moderation so abgestimmt). Das mache ich natürlich gern.

Boulder meinte:
Schon mit Beendigung der Rückbaumaßnahmen Ende des Jahres 2012, kam mir der Gedanke, die verbliebenen Lagerbunker nicht ohne jede Information über deren Funktion im Wald stehen zu lassen. Die Situation „rief“ nach einer geeigneten Form der Erinnerung. Inspiriert durch die Forschungsfreunde im Taucherwald und deren Gedenktafel, übernahm ich deren Idee. War es doch offenkundig, dass derartige Projekte befürworten werden. Der Landkreis Oberhavel hatte mir schon zuvor „keine Steine in den Weg gelegt“, als es darum ging die Rückbaumaßnahmen in entsprechender Form zu dokumentieren.
Im Oktober 2013 führte ich erste Gespräche mit den zuständigen Entscheidungsträgern im Landkreis Oberhavel in Oranienburg. Es folgte ein Antrag an die zuständigen Stellen.
Nach relativ kurzer Bearbeitungszeit, erhielt ich ein positive Echo. Mit der Genehmigung in der Hand war nun Inhalt gefragt. In Zusammenarbeit wurde ein Textentwurf formuliert, der die Geschichte und den Zweck des Objektes „Lychen-2“ –Inhaltlich trägt und in kompakter Form wiedergibt.
Parallel dazu kümmerte ich mich um einen Kostenvoranschlag im Bereich der Werbetechnik. Dieser beläuft sich ohne Montagekosten auf 130,- € (netto). Das „Paket“ aus Text und meiner Idee der Gestaltung überließ ich einen guten Freund, der der Tafel das gebotene Aussehen gab.
Darauf folgten weitere Gespräche und Termine im Landkreis Oberhavel, bis schließlich ein endgültiger positiver Bescheid kam.

Als Initiator dieses Projektes habe ich mich entschlossen einen grossteil der Kosten selbst zu tragen. Dies wird aber nicht für die Herstellung, Montage und ggf. Pflege und Wartung reichen. Der Landkreis Oberhavel befürwortet und gestattet mir zwar die Herstellung und Montage, beteiligt sich aber nicht an den Kosten!

Daher möchte ich jeden dazu motivieren und bitten sich, gleich in welcher Höhe, finanziell zu beteiligen. Ich bitte zu bedenken, dass diese finanzielle Unterstützung ein guter Beitrag in Richtung Zukunft ist. Hilft sie doch unsere Geschichte zu konservieren und den folgenden Generationen verständlich zu machen. ALLE eingehenden Mittel fließen 1:1 in das Projekt, dafür verbürge ich mich und stehe auch zu der Kostenverteilung auf Wunsch Rede und Antwort!

Vorbereitungen und erste Gespräche zu Fragen der Montage sind bereits getätigt. Im Anschluss an die Herstellung erfolgt Zeitnah (zu Beginn des Sommers) die Montage der Tafel an einem der Lagerbunker.

Bitte helft dieses Projekt zu verwirklichen!

Unterstützer und Förderer können, wenn gewünscht in geeigneter Form, mit Ausnahme des Schildes, Erwähnung finden. Sind Fragen entstanden [*]. Meine Bankdaten sind ebenfalls [*].

Ich spreche schon jetzt allen Unterstützern und Förderern meinen großen Dank aus. Vielleicht hilft die Bereitschaft ähnliche Projekte ins Leben zu rufen?!

Zur Anbringung wird zur Zeit geprüft ob es möglich ist, eine Art flachen Betonsockel zu errichten, auf dessen Oberseite dann das Schild angebracht wird.

Bemerkung zu den beiden [*]: Kontakt kann bei Bedarf per PN an mich hergestellt werden.

Gruß M.
 

Kurtz

New member
Hallo Maus,
nichts für ungut, aber es ist natürlich ein bisschen albern, hier die Hand aufzuhalten, wenn nicht einmal das Aussehen bzw. vor allem der Text dieser Gedenktafel kommuniziert wird. Kann den bitte mal jemand hier einstellen?

K.
 

Maus

New member
Joseph,
der vom Landkreis bestätigte/genehmigte Text liegt mir vor. Ich kann den gern hier einstellen, wenn es dafür das OK von der Froums-Moderation bzw. von Martin gibt.

Zum Aussehen: 2 Spalten Text, ein Foto der Stele (nicht aus Richtung "Lenin" sondern aus Richtung "50"), ein Bild vom 3D-Modell eines Lagerbunkers, und eine Reproduktion des Stempels der FPN 73259.

Gruß M.
 

Frank K.

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Habe das hier als Thema neu angelegt. Es wäre schade wenn es im weiteren Verlauf in den Hintergrund gedrängt würde.

Hier soll übrigens primär auf dieses Projekt aufmerksam gemacht werden. Und natürlich dabei etwas Motivation für eine materielle Unterstützung erzeugt werden. Es ist das Projekt von nahezu einer Einzelperson vorangetrieben und insbesondere wegen seiner Beharrlichkeit soweit gebracht, eben von unserem ehemaligen langjährigen User @Boulder.

Das Projekt für die Tafel ist genaugenommen in seiner Endrealisierung. Die genannten €-Zahlen sind dabei sehr bescheiden formuliert und werden kaum für die endgültige Lösung reichen. Da wir uns hier insgesamt im Forum sehr mit diesem Objekt beschäftigt haben - durchaus auch ich persönlich aus bekannten Gründen - ist es naheliegend auf diese Variante der Installation wenigstens eines Hinweises zur Historie des Objektes zu verweisen. Viel anderes bleibt ja nun leider nicht an dieser Stelle übrig. Und es ist privater Initiative überlassen.

Wenn ich es richtig verstanden habe ist der Text der Tafel aktuell weiterhin in Bearbeitung und Anpassung zusammen mit den Behörden. Und wenn er endgültig ist kann er natürlich auch gepostet werden. Das ist @Boulder's Entscheidung.

Grüße Frank
 

Kurtz

New member
Wenn ich es richtig verstanden habe ist der Text der Tafel aktuell weiterhin in Bearbeitung und Anpassung zusammen mit den Behörden. Und wenn er endgültig ist kann er natürlich auch gepostet werden.

Ich kann nicht folgen. Maus schreibt doch: "Der vom Landkreis bestätigte/genehmigte Text liegt mir vor. Ich kann den gern hier einstellen." Mein Einwand war nur, dass jeder, der Geld für irgendetwas geben soll, gerne wissen würde, wofür. Alles andere ist unredlich.
Also lieber Martin: Bitte erlaube Maus, den Text dieser Gedenktafel hier im Forum zu posten, damit wir alle wissen, worum es genau geht.

K.
 

Frank K.

Active member
@Kurtz, ausgerechnet du und nicht folgen können.

Der Text ist vom Landkreis freigegeben, das Layout der Tafel aber nicht. Daran wird noch gearbeitet. Und natürlich wird es dann gepostet.

PS: Kann es sein, daß du hier etwas verpasst hast :pirate: die Sache ist seit dem 29.04.2014 bekannt.

Grüße Frank
 

Maus

New member
Wenn ich es richtig verstanden habe ist der Text der Tafel aktuell weiterhin in Bearbeitung und Anpassung zusammen mit den Behörden. Und wenn er endgültig ist kann er natürlich auch gepostet werden.
Mittlerweile ist der Text endgültig, nach Beratungen mit den zust. Behörden wurde er vom Landratsamt des Landhreises OHV "autorisiert" und "zur Veröffentlichung freigegeben". D.h. dieser Text wird auf der Tafel zu lesen sein:

der Gedenktafel zum SWL Lychen meinte:
Willkommen an einem historischen Ort: Frontbasis Objekt „4001“ (в/ч пп 73259), Militärstädtchen Nr. 2

Dieses Objekt, von den sowjetischen Streitkräften einfach nur „Lychen 2“ genannt, schrieb über 20 Jahre Geschichte, still und leise. Nur wenige Personen kannten die Bestimmung des Objektes und die Lagerbunker. Gemeinsam mit Stolzenhain („4000“, baugleich) spielte „Lychen 2“ eine erhebliche Rolle im Szenario der gegenseitigen Abschreckung.

Auf Grund einer Entscheidung im Mai 1965 wurden in fast allen Warschauer Vertragsstaaten vorgeschobene Objekte (fachlich „BASEN“) für die Lagerung, Prüfung und teilweise Instandhaltung von nuklearen Gefechtsköpfen für Trägersysteme der Landstreitkräfte gebaut. Hintergrund war die Erkenntnis, dass eine schnelle Ausgabe der Mittel im Einzelfall auch eine handlungsnahe Lagerung im Einsatzraum notwendig machte (Faktor ZEIT). Es zeigte sich, dass vorgeschobene Basen notwendig waren, um die empfindlichen und technisch anspruchsvollen Produkte (Gefechtsköpfe) langfristig, sicher und mit einfachem logistischen Ansatz handlungsnah lagern zu können. Aus diesen Basen sollten die im Handlungsfall eventuell notwendigen, nuklear einsetzbaren Gefechtsköpfe, den im Feld handelnden Truppenteilen und Verbänden der Raketentruppen, auch die der Verbündeten Divisionen und Armeen, zugeführt werden. Versorgt wurden jeweils die Trägersysteme taktischer und operativ-taktischer Raketen, die sich gerade in der Bewaffnung der Streitkräfte befanden.

Nach einem sowjetischen Projekt errichteten Spezialbaueinheiten der NVA ab 1967 die Kaserne, den Kfz-Park, Garagen, Wohnhäuser, Versorgungseinrichtungen und die Lagerbunker bis zu einem zuvor vereinbarten Ausbaustand zum geplanten Übergabedatum 1968. Die Bauten wurden an die sowjetischen Streitkräfte übergeben, die in den Bunkern weitere Spezialeinbauten vornahmen. Der Bau des Objektes „Lychen 2“ kostete die DDR als Stationierungsland ca. 50 Mio. Mark. Diese Kostenübernahme war in Regierungsabkommen geregelt. Nach der Übergabe an die sowjetische Seite betraten den Lagerteil keine deutschen Personen mehr, solange die Lagergüter vorhanden waren. Die Lagerung, Kontrolle, Ausgabe und Rücknahme erfolgte in Verantwortung der 12. Hauptverwaltung des Verteidigungsministeriums der UdSSR.

Erst wenn über die 12. Hauptverwaltung die Mittel zur Ausgabe freigegeben worden wären, hätten die kämpfenden oder in Einsatzbereitschaft befindlichen Truppen sie erhalten. Letzten Endes war die Entscheidung über den Einsatz von Kernwaffen eine politische und hätte vom Obersten Befehlshaber der Streitkräfte der UdSSR (Generalsekretär der KPdSU) getroffen werden müssen.

Die Weitergabe der Entscheidung erfolgte durch ein Nachrichtenzentrum der 12. Hauptverwaltung bei Moskau über gesicherte Verbindungen bis in das einzelne Objekt. Danach liefen die Vorbereitungen zur Übergabe an die wartenden oder einsatzbereiten Raketentruppenteile an.

Mit dem Betrieb der Objekte wurde eine speziell gegründete Einheit der 12. Hauptverwaltung betraut, die auch gegenüber anderen Truppenteilen und Strukturen der sowjetischen Streitkräfte in der DDR sicherstellte, dass keine Details der Lagerprozesse nach außen drangen. Hartnäckig hielt sich das Gerücht, wonach das Lager und das Objekt vom KGB bewacht und betrieben wurden. Dies entspricht nicht den Tatsachen, da diese Basen zu keiner Zeit von streitkräftefremden Diensten betrieben wurden. Während der gesamten Betriebsdauer war das Lager und Objekt in der Hand der Streitkräfte.

Diese Übergabe von „Lychen 2“ war noch zu DDR-Zeiten der NVA signalisiert worden, verzögerte sich aber erheblich, da sich die deutsche Seite nach dem 3. Oktober 1990 zunächst personell nicht in der Lage sah, das Objekt zurückzunehmen. Am 21.09.1990 wurde das Übergabeprotokoll für die Basis „Lychen 2“ von den Verteidigungsministern der UdSSR und der DDR unterzeichnet.

Die Liegenschaft war vom Baubeginn bis zur Rückgabe immer Eigentum der DDR. Die sowjetische Seite nahm lediglich ihr Betriebsinventar, die Spezialausrüstungen und Dokumentationen wieder mit in die UdSSR zurück. Ein Rückbau- und Übergabekommando unter Leitung des Stellvertreters für Rückwärtige Dienste der früheren Basis blieb vor Ort, um die „besenreine“ Übergabe des Objektes bis Ende des Jahres 1990 an das Bundesvermögensamt zu vollziehen.
Im Jahre 1994 wurde die Basis an das Land Brandenburg übergeben. Seit 2010 ist der Landkreis Oberhavel Eigentümer der Liegenschaft. Nach einer fachgerechten Dokumentation wurden fast alle baulichen Anlagen in einer 8-monatigen Rückbauphase demontiert. Von nun an soll sich das Gelände wieder in die Reihen der Natur einfügen und zu seinem ursprünglichen Zustand finden.

Die Basis war mit ihren eingelagerten Gefechtsköpfen und deren verheerenden Auswirkungen im Rahmen eines möglichen Nuklearkrieges in Europa Teil des Szenarios der gegenseitigen Abschreckung. Dies macht diesen Ort zu einem geschichtsträchtigen Ort, der Denkanstöße geben möge.

Bevor ein wirklich aufmerksamer Leser das "entdeckt" (ich z.B. würde das bemerken): Eine Handvoll Formulierungen in dem Text stammen ursprünglich von Hermann. Das ist kein Geheimnis, und auch nicht zu ändern. Von evtl. persönlichen Meinungsverschiedenheiten untereinander bitte ich mich zu verschonen, danke.

Gruß M.
 

Andi39GE

Gesperrt
Hartnäckig hielt sich das Gerücht, wonach das Lager und das Objekt vom KGB bewacht und betrieben wurden. Dies entspricht nicht den Tatsachen, da diese Basen zu keiner Zeit von streitkräftefremden Diensten betrieben wurden. Während der gesamten Betriebsdauer war das Lager und Objekt in der Hand der Streitkräfte.

Gerücht in welchem Zeitraum und durch wen?? Ist aber nebensächlich, würde ich persönlich weglassen.


da sich die deutsche Seite nach dem 3. Oktober 1990 zunächst personell nicht in der Lage sah, das Objekt zurückzunehmen. Am 21.09.1990 wurde das Übergabeprotokoll für die Basis „Lychen 2“ von den Verteidigungsministern der UdSSR und der DDR unterzeichnet...... Die Liegenschaft war vom Baubeginn bis zur Rückgabe immer Eigentum der DDR.


Am 21.09. wurde unterschrieben... am 3.Oktober aber doch noch nicht übergeben bzw. übernommen...Wann genau wurde das Objekt denn übergeben? Das geht aus den Zeilen leider nicht hervor.
Bezogen auf diese Aussage:
Die Liegenschaft war vom Baubeginn bis zur Rückgabe immer Eigentum der DDR.
Wenn die Liegenschaft nach dem 3. Oktober 1990 erfolgte, dann aber nicht als Eigentum der DDR.

Sonst gut geschrieben. Fotos wären noch wünschenswert.


Nachtrag: Mir fehlen zur baulichen Sicherung noch Informationen im Text und ggf. ein Lageplan :)
Oder gibt es den vor Ort schon?


BG
Andreas :apthy:
 

Frank K.

Active member
Stand der Dinge,

derzeit ist das Projekt mal wieder in der "Warteschleife" der Verantwortlichen des Landkreises. Das Projekt "Informationstafel" ruht temporär.

Grund ist die Prüfung des (oben erwähnten) letzten Antrags auf "Errichtung eines Sockels zur Anbringung der Informationstafel". Diese Prüfung geht nun in die 3. Woche, Einfluss auf den Abschlusszeitpunkt besteht nicht.

laut Informationen von @Boulder - Grüße Frank
 

Frank K.

Active member
Es ist wieder Bewegung in den Vorgang gekommen. Es tut sich was in Lychen, offenbar Positives.

Der Vorgang war wieder dank der Unermüdlichkeit des Initiators in der Sache auf der Tagesordnung des Landkreises. Man steht zu den damaligen Festlegungen und auch der Genehmigung für die Infotafel. Es wird wohl noch dauern, die öffentlichen Mühlen mahlen etwas langsam - aber immerhin.

laut Informationen von @Boulder - Grüße Frank
 

Frank K.

Active member
Positive Nachrichten zur Sache » @Boulder konnte die letzte große formale Hürde auf dem Weg zur Aufstellung der Tafel nehmen »

Gestern erhielt ich nun die positive Nachricht vom Landkreis OHV, dass auch das MGFA Potsdam (! fk) seinen Segen für das Schild und dessen Inhalt gegeben hat. Somit liegt mir nun die endgültige Genehmigung zur Aufstellung vor.

Ich bin nun erstmal mit dem Bauamt vom LK in Kontakt, um Fragen der Aufstellung (Material, Anträge, Größe etc.) zu klären. Das soll mich bis Mitte Juli beschäftigen, dann fahre ich in den Urlaub und ab Mitte August gehts dann in die Vollen.

Der genehmigte Text ist der, der am Anfang des Threads vorgestellt wurde. Es gab keine Veränderungen.

Es soll nochmals hier erwähnt werden, dass der Landkreis sich nicht an den Kosten der Produktion und an den Folgekosten beteiligt. Dies ist alles private Initiative. Gleichzeitig ist es die einmalige Chance, einen Teil unserer Geschichte, sowohl den kommenden Generationen, als auch allen Unwissenden und Falschinformierten zu hinterlassen.

Es werden weiterhin Unterstützer des Projektes gesucht. Aus meiner Kenntnis (& Meinung) wurde am Anfang der Planung mit zu geringen Kosten gerechnet. Mittlerweile ist durch die verschiedenen Kontakte und Beratungen auch zur Realisierung der Aufstellung und Produktion der Kostenbedarf da klar(er). Und vllt haben auch Einige ihre Bereitschaft zur Unterstützung von der Genehmigung abhängig gemacht ?

Gern übermittle ich auch per PN die Kontaktadresse an Interessierte oder Fragende.

Grüße Frank
 

Maus

New member
Der genehmigte Text ist der, der am Anfang des Threads vorgestellt wurde. Es gab keine Veränderungen.

Boulder hat mich gerade kontaktiert und darum gebeten, diese Ansage zu präzisieren: Der endgültige genehmigte / abgestimmte Text für die Tafel ist ggü. dem oben zitierten Ursprungstext vom Inhalt und Aussage her gleich, er wurde jedoch an einzelnen Stellen geringfügig abgewandelt und insgesamt etwas verkürzt.

Gruß M.
 

sq7

New member
Gestern erhielt ich nun die positive Nachricht vom Landkreis OHV, dass auch das MGFA Potsdam (! fk) seinen Segen für das Schild und dessen Inhalt gegeben hat. Somit liegt mir nun die endgültige Genehmigung zur Aufstellung vor.

Das ZMSBw (alt MGFA) ist eine Einrichtung der Bw die Dürfen sich da nicht Einmischen, oder sollten die ein Gutachten zum Schild liefern ?
 

sq7

New member
Also Spielen die auf Zeit um Mario Mürbe zu machen damit er aufgibt.
Sind eigentlich Pläne bekannt was den Rückbau an geht?
 

Frank K.

Active member
Nein, kann man so nicht sagen. Im LK selbst gab es (auch) Veränderungen und da wurde das Thema wieder hochgeholt. Das ist nun das Ergebnis, alles dauert (auch behördlich) eben. Der Antrag selbst ist nun bestimmt keine Sache, die der LK zwischen Tür und Angel erledigt. Dazu ist er zu aussergewöhnlich.

Rückbau mE kein Thema bisher ( :) ). Sollte aber, wenn notwendig, nicht das Thema sein. Beides sind Dinge die der Initiator der Sache besser & autorisierter erklären kann.

Grüße Frank
 

sq7

New member
OB der Rückbau Beantragt wurde kann sicher Mario auch nicht Sagen, an solche Informationen kommt man auch nicht einfach.
Wann die Mittel dann bereit stehen, ein gutes Beispiel dafür ist Bernau.
 

Frank K.

Active member
Deine Sorgen möchte ich manchmal auch haben :( Die Tafel soll auf einem (niedrigen) Betonsockel mit Sichtrichtung von oben befestigt werden - letzter Stand. So wie man das hinstellt bekommt man es auch wieder weg. Das Thema ist aber obsolet.

Grüße Frank
 

Maus

New member
Es soll nochmals hier erwähnt werden, dass der Landkreis sich nicht an den Kosten der Produktion und an den Folgekosten beteiligt.
So eine Aussage gibt zu Denken.

Also die Aussage gibt eigentlich gar nichts "zu denken", außer daß der Landkreis (wie überall sonst auch) keine Geldmittel für irgendwelche Projekte übrig hat.
Die Ansicht des LK ist nicht "Bei diesem Projekt nehmen wir aus irgendwelchen Gründen Abstand von einer Mitfinanzierung" - sondern "Von uns aus kannste da eine Infotafel aufstellen, aber bitte nicht erwarten daß wir die bezahlen".

Die Tafel soll auf einem (niedrigen) Betonsockel mit Sichtrichtung von oben befestigt werden - letzter Stand.

Vorletzter Stand :)
Letzter Stand ist, jetzt wo die Genehmigung für das Projekt als solches vorliegt, werden gemeinsam mit den "zuständigen Organen" vor Ort (Gemeinde, Förster, Handwerksbetriebe) verschiedene Aufstellungsvarianten geprüft / verglichen. Derzeitiger Favorit ist wohl eine Konstruktion aus Holz ähnlich der neuen Infotafel gleich nebenan auf dem TÜP Vogelsang:
http://www.nordkurier.de/sites/defa...i__file6jun9eyxyo915nfudcbq.jpg?itok=Bmk0ojrW

So wie man das hinstellt bekommt man es auch wieder weg.

Die Tafel soll dauerhaft dort stehenbleiben. Daher stellt sich das Problem daß sie sich einfach wieder zurückbauen läßt nicht wirklich. Eher im Gegenteil.

Gruß M.
 
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