Zum Truppenübungsplatz Streganz

M_Herzog

New member
Hallo zusammen,

im Rahmen meiner Masterarbeit beschäftige ich mich mit dem Feld der Rüstungskonversion in Brandenburg.
Bei meinen Recherchen bin ich auf einen Artikel gestoßen, dass das ehemalige Sperrgebiet Streganz zum Nationalen Naturerbe erklärt werden soll. Hintergrund sind wohl die enormen Dimensionen der Fläche sowie der geringe Nutzungseinfluss durch die lange Zeit als Sperrgebiet.

Bei der weiteren Recherche zu dem Sperrgebiet/Truppenübungsplatz konnte ich allerdings kaum Informationen finden. In der Literatur war die Rede dass hier vor allem Truppen für den Einsatz im urbanen Bereich ausgebildet worden sind, und es umfassende bauliche Strukturen gegeben haben soll. Persönlich kenne ich bisher nur die Abschnitte um Hermsdorf, wo sich die Vornutzung höchstens in der Landschaftsstruktur lesen lässt.

Die Suchfunktion im Forum hat mir bisher leider auch nicht helfen können.

Weiß hier vielleicht jemand mehr über das Areal? Was sind die Dimensionen? Gibt es vielleicht Karten oder ähnliches? Stand der Truppenübungsplatz in direkter räumlicher Verbindung zu dem Flugplatz in Lüpten?

Viele Grüße
Max
 
im Rahmen meiner Masterarbeit beschäftige ich mich mit dem Feld der Rüstungskonversion in Brandenburg.
Sende mir mal eine PN. Ich denke, dass ich Dir helfen kann, an die Leute zu kommen, die bei dem Thema Staub wischen.

Bei meinen Recherchen bin ich auf einen Artikel gestoßen, dass das ehemalige Sperrgebiet Streganz zum Nationalen Naturerbe erklärt werden soll. Hintergrund sind wohl die enormen Dimensionen der Fläche sowie der geringe Nutzungseinfluss durch die lange Zeit als Sperrgebiet.
Ich kenne den Platz nicht, daher am Beispiel des sowjetischen TÜP Jessen (Glücksburger Heide, Sachsen-Anhalt und Brandenburg): Man müsste den kompletten TÜP, mindestens aber den Bereich rot und den Bereich gelb acht Meter tief von Munition entsorgen. Das ist völlig illusorisch. Bei TÜP Jessen hat man sich dazu entschieden, die Hauptwege sowie eine bestimmte Breite daneben zu untersuchen und Munition zu entsorgen, danach freizugeben. Alles andere bleibt vermittels Sperrschildern gesperrt.

Beim TÜP Oranienbaum (Sachsen-Anhalt) ist ein großer Bereich leicht abgezäunt, das Betretungsverbot wird über Wildpferde und Konikpferde realisiert. Ähnlich ist das wohl bei Krampnitz (bei Potsdam), aber das kenne ich nur aus Presseberichten. Bei TÜP Merzdorf (Jüterbog, Brandenburg) besteht Betretungsverbot ohne Abzäunung. Bei Waldbränden besteht auch für die Feuerwehr Betretungsverbot - und wird aus naheliegenden Gründen eingehalten.

Es ist insoweit durchaus üblich, Naturschutz in gleich welcher Form im Namen der Konversion einzusetzen: Ein gesprengtes Reh ist allemal besser als ein gesprengter Mensch. Und tatsächlich entwickelt sich völlig ungestörte Natur (dort) durchaus im Sinne des Naturschutzes. Altlasten sind dort oft vorhanden, aber ein deutlich kleineres Problem: Die wären auch bei jeder anderen Nutzungsart da, es ist unmöglich, mit vertretbaren Mitteln diese zu entnehmen.

Deine anderen Fragen kann ich nicht beantworten, bin mir aber sicher, dass andere hier Anwesende das können.
 
Hallo,

Die Abmaße des TÜP kann man ziemlich genau der TK25 AS entnehmen, dort sind die TÜP Grenzen eingezeichnet, erhältlich beispielsweise hier:

http://www.geobasis-bb.de/geodaten/hk_tk25as.html

Hier die Blätter N-33-136-A-d, N-33-136-B-c, N-33-136-B-d

auf dem TÜP Streganz (Übungsplatz Grenztruppen) stand unter anderem die Häuserkampfanlage "Neustadt". An der Dahme befinden sich noch heute die Reste einer Ponton-Übungsstelle.
Bis 1992 war das gesamte Areal eingezäunt. Der gesamte Platz wurde so um die Jahrtausendwende mehr oder weniger komplett renaturiert und gilt heute nur noch als Wald/NSG, bis auf ein paar versteckte Schießbahnen, Laufgräben und Anschaltpunkte ist heute nicht mehr viel dort vor zu finden. Der Dahme-Radweg führt heute mehr oder weniger am TÜP entlang (Hermsdorfer Mühle).


Der FFP Löpten hatte keinen direkten räumlichen Zusammenhang mit dem TÜP, er diente als Feldflugplatz des Jagdgeschwader 7 und liegt auf der anderen Seite der B 179.

Grüße Skynet
 
Hallo,

ich danke euch schon mal für eure Antworten. Die Kartengrundlagen habe ich eben bestellt.

@ Skynet: Meinst du die Anlage "Neustadt" ist renaturiert worden, oder der gesamte TÜP? Oder meinst du damit die eintretende Sukzession nachdem die Gebäude abgetragen worden sind?

Grüße
Max
 
Der gesamte TÜP wurde durch den KMRD beräumt, alle Bauten abgerissen und die Plattenweg größtenteils entfernt. Inwieweit der Bewuchs beeinflusst wurde, also sich selbst überlassen oder bepflanzt, kann ich jetzt im Detail nicht sagen, ich denke, dazu könnte die Bundesforst (meines Wissens nach ist das Gelände Bundeseigentum) oder die Naturschutzbehörde Auskunft geben.

Grüße
Skynet
 
Bei TÜP Merzdorf (Jüterbog, Brandenburg) besteht Betretungsverbot ohne Abzäunung.

TÜP Merzdorf gibt es nicht, der ist normal unter TÜP Heidehof bekannt. Dieser ist seit 5 Jahren bis Waldbrandstufe 3 frei begehbar, da mittlerweile NSG. Dort weiden nunmehr Ziegen und drehen Windräder.
 
Abend, die HKO nannte sich "Adorf", hatte sogar ein Ortseingangsschild.
Streganz war TÜP und TL zu gleich.

Suche ebenso nach dem Standort von 3 Objekten:
- Pionierheim
- Garagenanlagen
- Kommandantenhaus

Standort TL habe ich in meinen unterlagen gefunden und so in die GT Datei angelegt.

TL - Truppenlager; dieses hatte für 700 Armeeangehörige Platz!
 
Hallo Herr Herzog,

ich habe die Diskussion zufällig gefunden, es interessiert mich aber sehr und ich könnte Ihnen einiges sehr interessantes berichten. Kann man Ihre Masterarbeit bekommen? Ich arbeite auch im Naturschutz und würde mir gerne mal die Naturentwicklung dieses Ortes meiner vom Staat gestohlenen Zeit anschauen.

Ich war 1984-1986 Soldat im Grundwehrdienst im Artillerieregiment 26 der Grenztruppen (Berlin-Schöneweide/ Großberliner Damm), welches ab Spätsommer 1985 in die NVA eingegliedert wurde und dort Artillerieregiment 40 war.

Neben einem Berlinnahen Truppenübungsplatz war es für unser Regiment hauptsächlich der TÜP Streganz, in dem wir längere Feldübungen (ab 1 Woche) mit unseren Haubitzen D 30 bzw. Langstrecken-Kanonen M 46 ausführten, aber nur als Trockenübungen (Auf- und Abbauen der Kanonen, in Stellungen einfahren, Stellungswechsel, Ausbau von Kanonenstellungen usw.) betreiben mussten. Scharfschussübungen nur aus Kalashnikov. Zum Scharfschießen mit Haubitze/ Kanone wurden wir per Bahnverladung in spezielle und entferntere TÜP der NVA geschickt (v.a. Annaburg, Wolfen). Für Artilleriestellungen dürfte die Erde stärker aufgewühlt worden sein als bei den Grenztruppen-Infanteristen.

Es gab im TÜP Streganz ein Barackenlager mit Manschafts- und Offiziersbaracken aus Holz. Wir Soldaten der 7. Batterie hausten gewöhnlich in einer Baracke, in der 40 Mann in einem Schlafsaal in Doppelstockbetten untergebracht waren. Das Barackenlager befand sich an einem Bach, das war nicht die Dahme. Auf der anderen Seite des Baches war auch als Holzbaracke die Küchenbaracke mit Speisesaal, drüber ging nur eine kleine Fußgängerbrücke. Ich erinner mich noch genau, dass ich ein oder zweimal Wachposten an der Küchenbaracke war und nächtlich dort patrullieren musste, wobei dieser angenehmere Job auch Zugang zu mehr/ besseren Essen beinhaltete. An der Abfallstelle der Küchenabfälle tummelten sich die Wildschweine, und sie schmatzten direkt neben meinen Füßen, ich dort mit einem geladenen schußbereiten Magazin Kalashnikov, und da rannte das leckere Essen....

Ein besonderes Ereignis war der Sommer 1985, wo ich im 2. Diensthalbjahr war und einfacher Kanonier (Granatenschlepper) an der Riesenkanone M-46 war. Im Rahmen einer mehrtägigen Übung, in der bei brennender Hitze auch alle Abläufe an der Kanone unter Vollschutz (Gasmaske + Gummianzug) 5 Stunden lang trainiert wurde, wurde auf einem plötzlich einberufenen Regimentsappell unserer 3. Abteilung (mit den besonders großen Kanonen M-46) die Übung vorzeitig für beendet erklärt und uns mitgeteilt, dass wir nicht mehr in die Garnision, das steinern-betonene Regiment in Berlin Schöneweide zurückkehren werden und wir dort auf unbestimmte Zeit im Feldlager verbleiben. Seltsame-unbestimmte Aktion, die damit endete, dass wir nach insgesamt 3 Monaten tatsächlich nach Berlin zurückkehrten, wo wir dann sofort aus den Grenztruppen ausgegliedert und in die NVA eingegliedert wurden (Das hatte irgendetwas mit neuen Vereinbarungen im 4-Mächteabkommen um Berlin zu tun - und das sollte mal jemand geschichtlich aufarbeiten!!!!). Aber letztlich waren für mich diese 3 Monate in Streganz wesentlich angenehmer als das vom ständigen Putzen, Excercieren und Politschulungen geprägte Dasein in der Berliner Kaserne.

Mit einem Soldatenfreund aus meiner Batterie meldete ich mich an freien Sonntagen öfter zum Laufen ab, um auch dem Gehänsel der anderen Soldaten (unter Artilleristen gab es viele primitive 8-Klassenabgänger, die mit uns Abiturienten in deutlich geringerer Zahl aufgemischt waren) und dem Ordnungs- und Beobachtungswahn der Offiziere zu entziehen. Dabei liefen wir stundenlang und weit über die verschiedenen Teile des TÜP, auch z.T. über die Kalshnikov-schießplätze. Und badeten irgendwo in der Dahme. (halb-illegal)

Mich würde interessieren, was aus vielen Standorten geworden ist, auch aus dem Barackenlager, das unter heutigen Bedingungen auch ein schönes Ferienlager für Kinder abgeben könnte. Zumal das auch einschneidend- prägende Monate meines Lebens gewesen sind. Und deswegen würde ich gerne Ihre Masterarbeit lesen.

Also melden Sie sich, wenn Sie wollen, oder vielleicht hat auch sonst noch jemand Lust, meine Erlebnisse und Beobachtungen zu kommentieren oder zu untersetzen.
Viele Grüße vom

Kanonier
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mir noch auffiel in den Google-Luftbildern: Die erkennbaren sehr breiten Schneisen in Waldgebieten waren sogenanannte "Bereitstellungsräume". Dort haben wir als Kolonne mit unserer ganzen Geschütztechnik in der Nacht gelagert, um dann aus dieser Deckung im Morgengrauen auf das freie Feld ("Schlachtfeld") einzufahren und die Geschützbatterien in keilförmiger Form (Eckpunkt des Keils war jeweils das Grundgeschütz der Batterie) aufzubauen. Diese Stellungsmuster sind noch in einigen ostdeutschen und ehemals sovjetischen TÜP anhand der Erdaufwühlungen erkennbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne den Platz nicht, daher am Beispiel des sowjetischen TÜP Jessen (Glücksburger Heide, Sachsen-Anhalt und Brandenburg): Man müsste den kompletten TÜP, mindestens aber den Bereich rot und den Bereich gelb acht Meter tief von Munition entsorgen. Das ist völlig illusorisch. Bei TÜP Jessen hat man sich dazu entschieden, die Hauptwege sowie eine bestimmte Breite daneben zu untersuchen und Munition zu entsorgen, danach freizugeben. Alles andere bleibt vermittels Sperrschildern gesperrt.

Soviel ich dort erlebt hab und über diesen TÜP weiß, waren größere Monitionslasten dort nicht zu erwarten. Scharf geschossen wurde nur mit Kalashnikov auf einem Schießfeld. Die Übungen für schwerere Technik der Grenztruppen (Geschützartillerie, Geschosswerfer) - soweit ich dabeiwar- waren mehrtägige Trockenübungen ohne Verwendung von scharfer Munition. Für scharfe Übungen wurden auch die Einheiten der Grenztruppen auf dafür eingerichtete Truppenübungsplätze der NVA verbracht.
 
Hallo Herr Herzog,

ich habe die Diskussion zufällig gefunden, es interessiert mich aber sehr und ich könnte Ihnen einiges sehr interessantes berichten. Kann man Ihre Masterarbeit bekommen? Ich arbeite auch im Naturschutz und würde mir gerne mal die Naturentwicklung dieses Ortes meiner vom Staat gestohlenen Zeit anschauen.

Ich war 1984-1986 Soldat im Grundwehrdienst im Artillerieregiment 26 der Grenztruppen (Berlin-Schöneweide/ Großberliner Damm), welches ab Spätsommer 1985 in die NVA eingegliedert wurde und dort Artillerieregiment 40 war.

Neben einem Berlinnahen Truppenübungsplatz war es für unser Regiment hauptsächlich der TÜP Streganz, in dem wir längere Feldübungen (ab 1 Woche) mit unseren Haubitzen D 30 bzw. Langstrecken-Kanonen M 46 ausführten, aber nur als Trockenübungen (Auf- und Abbauen der Kanonen, in Stellungen einfahren, Stellungswechsel, Ausbau von Kanonenstellungen usw.) betreiben mussten. Scharfschussübungen nur aus Kalashnikov. Zum Scharfschießen mit Haubitze/ Kanone wurden wir per Bahnverladung in spezielle und entferntere TÜP der NVA geschickt (v.a. Annaburg, Wolfen). Für Artilleriestellungen dürfte die Erde stärker aufgewühlt worden sein als bei den Grenztruppen-Infanteristen.

Es gab im TÜP Streganz ein Barackenlager mit Manschafts- und Offiziersbaracken aus Holz. Wir Soldaten der 7. Batterie hausten gewöhnlich in einer Baracke, in der 40 Mann in einem Schlafsaal in Doppelstockbetten untergebracht waren. Das Barackenlager befand sich an einem Bach, das war nicht die Dahme. Auf der anderen Seite des Baches war auch als Holzbaracke die Küchenbaracke mit Speisesaal, drüber ging nur eine kleine Fußgängerbrücke. Ich erinner mich noch genau, dass ich ein oder zweimal Wachposten an der Küchenbaracke war und nächtlich dort patrullieren musste, wobei dieser angenehmere Job auch Zugang zu mehr/ besseren Essen beinhaltete. An der Abfallstelle der Küchenabfälle tummelten sich die Wildschweine, und sie schmatzten direkt neben meinen Füßen, ich dort mit einem geladenen schußbereiten Magazin Kalashnikov, und da rannte das leckere Essen....

Ein besonderes Ereignis war der Sommer 1985, wo ich im 2. Diensthalbjahr war und einfacher Kanonier (Granatenschlepper) an der Riesenkanone M-46 war. Im Rahmen einer mehrtägigen Übung, in der bei brennender Hitze auch alle Abläufe an der Kanone unter Vollschutz (Gasmaske + Gummianzug) 5 Stunden lang trainiert wurde, wurde auf einem plötzlich einberufenen Regimentsappell unserer 3. Abteilung (mit den besonders großen Kanonen M-46) die Übung vorzeitig für beendet erklärt und uns mitgeteilt, dass wir nicht mehr in die Garnision, das steinern-betonene Regiment in Berlin Schöneweide zurückkehren werden und wir dort auf unbestimmte Zeit im Feldlager verbleiben. Seltsame-unbestimmte Aktion, die damit endete, dass wir nach insgesamt 3 Monaten tatsächlich nach Berlin zurückkehrten, wo wir dann sofort aus den Grenztruppen ausgegliedert und in die NVA eingegliedert wurden (Das hatte irgendetwas mit neuen Vereinbarungen im 4-Mächteabkommen um Berlin zu tun - und das sollte mal jemand geschichtlich aufarbeiten!!!!). Aber letztlich waren für mich diese 3 Monate in Streganz wesentlich angenehmer als das vom ständigen Putzen, Excercieren und Politschulungen geprägte Dasein in der Berliner Kaserne.

Mit einem Soldatenfreund aus meiner Batterie meldete ich mich an freien Sonntagen öfter zum Laufen ab, um auch dem Gehänsel der anderen Soldaten (unter Artilleristen gab es viele primitive 8-Klassenabgänger, die mit uns Abiturienten in deutlich geringerer Zahl aufgemischt waren) und dem Ordnungs- und Beobachtungswahn der Offiziere zu entziehen. Dabei liefen wir stundenlang und weit über die verschiedenen Teile des TÜP, auch z.T. über die Kalshnikov-schießplätze. Und badeten irgendwo in der Dahme. (halb-illegal)

Mich würde interessieren, was aus vielen Standorten geworden ist, auch aus dem Barackenlager, das unter heutigen Bedingungen auch ein schönes Ferienlager für Kinder abgeben könnte. Zumal das auch einschneidend- prägende Monate meines Lebens gewesen sind. Und deswegen würde ich gerne Ihre Masterarbeit lesen.

Also melden Sie sich, wenn Sie wollen, oder vielleicht hat auch sonst noch jemand Lust, meine Erlebnisse und Beobachtungen zu kommentieren oder zu untersetzen.
Viele Grüße vom

Kanonier
Hallo Kanonier,

weißt du wo das Barackenlager auf dem TÜP Streganz in etwa war....?
 
Oben