ZDF Info: Lost Places der Sowjetunion

martin k.

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Die Doku-Reihe "Lost Places der Sowjetunion" zeigt verlassene Militärstandorte der sowjetischen Armee aus der Zeit des Kalten Krieges in Osteuropa.

 
Teil Polen & DDR:
25:30 Der Herr meint, da ein Munitionslager gefunden zu haben. Eine Inschrift "DMB" deutet er als "vielleicht ist DMB seine Einheit" ... <seufzt>
Das war kein Munitionslager, zu viele Fenster. Und DMB ist keine Einheit. Das werfe ich dem Herrn nicht vor, niemandem von uns ist das Wissen am ersten Tag in den Schoß gefallen. Aber das ist schlechte Fachberatung. Ich habe den Abspann noch nicht gesehen - ist da jemand von uns Fachberatung?
 
Zu Teil 3:
Bezüglich Kaunas werden mal eben litauische und lettische Protagonisten an den Pogromen 1941 durcheinandergebracht, u.a.
Sehr informativ ist aber der Beitrag zu Hara in Estland, die beste Erklärung zum Objekt und zur Entmagnetisierung, die mir bekannt ist.
 
Ich war ehrlich gesagt wenig angetan von dem Teil über die DDR. Gerade bei den Aufnahmen aus Nohra habe ich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen...als Experte wurde ein lokaler Hobbyforscher präsentiert, der beim Gang durch das Objekt nicht mal mit dem Kürzel ДМБ etwas anzufangen wusste.
 
Guten Morgen in die Runde,
diesem DMB-Debakel wurde hier gewissermaßen ein Kontrapunkt gesetzt:
Da wurde das mal erklärt. Ich hoffe es setzt sich durch.
Insgesamt muss man heute wohl tatsächlich ziemlich viel "normal" erscheinende Dinge und Zusammenhänge erklären. Na gut, dann macht man das halt.
Was "lokale Hobbyforscher" betrifft, hier ist mein vielleicht zu einseitiger Eindruck jener das da seit mehr als 30 Jahren der Blick über den Tellerrand fehlt. Reisen bildet, Austausch fördert, neue Horizonte usw.
 
...als Experte wurde ein lokaler Hobbyforscher präsentiert, der beim Gang durch das Objekt nicht mal mit dem Kürzel ДМБ etwas anzufangen wusste.
Wie ich oben schrieb: Das muss dieser Hobbyforscher vielleicht auch nicht wissen. Niemand weiß alles. Und niemand wusste alles vom ersten Tag an.

Ich kritisiere da eher die Produktionsfirma, das sind die Medienprofis. Und die müssen sich für das jeweilige Thema Fachberatung suchen.

Oft klappt das selbst bei Formaten, die sich eher an ein allgemeines Publikum richten, da sorgt die Fachberatung dafür, dass wenigstens kein Unfug erzählt wird, selbst wenn es ansonsten seicht ist.
 
Wie ich oben schrieb: Das muss dieser Hobbyforscher vielleicht auch nicht wissen. Niemand weiß alles. Und niemand wusste alles vom ersten Tag an.

Ich kritisiere da eher die Produktionsfirma, das sind die Medienprofis. Und die müssen sich für das jeweilige Thema Fachberatung suchen.

Oft klappt das selbst bei Formaten, die sich eher an ein allgemeines Publikum richten, da sorgt die Fachberatung dafür, dass wenigstens kein Unfug erzählt wird, selbst wenn es ansonsten seicht ist.
Da gebe ich dir recht. Ich mache da auch weniger dem "Hobbyforscher" einen Vorwurf als viel mehr den Redakteuren.
 
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