Trutnov: Artilleriewerke

Sven K.

Moderator
Ich war war eine Woche im Riesengebirge und durfte auch einen Ausflug in die Nähe von Trutnov unternehmen. Gefunden habe ich die beiden Artilleriewerke T-S-55 und T-S-56. Beide unterscheiden sich durch den Aufbau und der Bewaffnung. Wenn ihr auf der Seite:

http://www.opevneni.cz/

die Bezeichnung der Bauwerke eingibt, könnt ihr die Unterschiede sehen. Jetzt erstmal zum aktuellen Zustand. Hier erstmal T-S-55.

Gruß Sven!
 

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Sven K.

Moderator
Und hier noch T-S-56.

Gruß Sven!
 

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Sven K.

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Und der Rest von T-S-56.

Gruß Sven!
 

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teddie

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Hallo Sven, interessante Bauwerke - das Bild "MG_3684c.jpg" zeigt gegenüber den dt. Bauten zu der Zeit auch in der Decken- und Wandkonstruktion die Unterschiede auf., z.B. ist bei der tschechischen (frz.) Bauweise der Trägerabstand weiter gehalten, dafür aber zur Schartenwand ein anderer Verbund hergestellt worden.
Klasse Aufnahmen!
 

Sven K.

Moderator
Interessanter Unterschied, habe ich so erstmal nicht gesehen. Mein Besuch im OWB ist aber auch 2 Jahre her. Auf dem Bild ist der Unterschied aber deutlich zu sehen. Was der OWB auch nicht hat sind die Auswurfrohre für Handgranaten. Selbst die kleinen MG-Stände hatten solche für die Eingangsverteidigung.

Gruß Sven!
 

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teddie

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Interessanter Unterschied, habe ich so erstmal nicht gesehen. Mein Besuch im OWB ist aber auch 2 Jahre her. Auf dem Bild ist der Unterschied aber deutlich zu sehen. Was der OWB auch nicht hat sind die Auswurfrohre für Handgranaten. Selbst die kleinen MG-Stände hatten solche für die Eingangsverteidigung.

Gruß Sven!


Ist eigentlich an vielen dt. Befestigungslinien festzustellen- hier eins von der Oderstellung.
Der Auswurf ist auf die frz. "Anleiter" der tschech. Landesbef. zurückzuführen - sieht man häufig an der ML.
Die dt. Festungsbauer versuchten eine Konstruktion zu finden, die den Ofenrohrzugang schützen sollten. Eine Umleitung innerhalb des Rohrsystem hatte auch einen Auswurf in der Kehle der Bauwerke nach sich gezogen.
Ein weiteres Detail, was die Konstruktionsentwicklung der Bauwerksdecken an dt. Bauten zeigt das Foto unten.
 

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teddie

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Nach nochmaligen Ansehen der Fotos fielen mir die vielen Einschüsse auf. Gibt es dafür eine Erklärung?
 

micha

Member
Nach der deutschen Besetzung wurden diverse Beschußproben und Sprengversuche unternommen.
In der Endphase des WK 2 kamen dann noch Einschüsse der sowjetischen Seite dazu.
(Die Linie wurde ja von deutschen Truppen knapp 2 Monate gehalten.)
Die sauber ausgebauten Panzerkuppeln wurden im Westwall wieder verwendet.
Die herausgesprengten Panzerkuppeln hingegen waren das Werk einer staatlich beauftragten
Schrottfirma nach dem Krieg.

Schönen Tag
Michael
 
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teddie

Guest
Danke @micha

ja, und was kann man jetzt auf die beiden Bauwerke übertragen?
Ist das bekannt?

Und mit der Wiederverwendung von Panzertürmen in Westwallabschnitten gibt es da detaillierte Quellen, Belege oder Standort oder eventuell auch in welchen Bauwerken oder speziell Regelbauten.
Hinweis. Mir sind tschech. Beob.glocken in LVZ-West.Regelbauwerken bekannt! Quelle: B&B unter "LVZ-West"
 

Sven K.

Moderator
...
ja, und was kann man jetzt auf die beiden Bauwerke übertragen?
Ist das bekannt?

...

Ich denke man sieht es. Beim T-S-55 wurde die Kuppel rausgesprengt. Beim T-S-56 wurden die Kuppeln sauber raus gebaut. Die Scharten für MG's und Haubitzen wurden sicherlich von einer Schrottfirma rausgesprengt, was man auch an der Armierung erkennt.

Gruß Sven!
 

micha

Member
Nur noch ein Beispiel: NS 82 (Brezinka bei Nachod, da kommt man zwangsläufig vorbei,
wenn man zur Werkgruppe Dobrosov wandert). Die Jungs in diesem Museum behaupten,
sie hätten ihr Geschütz aus Norwegen zurückgeholt. Es hat die gleiche Baunummer,
wie in den alten Listen zu NS 82 vermerkt.
Sven: Im Beitrag 5 sieht es nach einer Schartenöffnung für einen Granatwerfer aus.
Es gibt in der Linie einige noch oder wieder intakte Beispiele dafür.
Die Besonderheit war, daß dieser Raum jeweils über beide Bauwerksetagen ging.

Beste Grüße
Michael
.
 

Sven K.

Moderator
...
Sven: Im Beitrag 5 sieht es nach einer Schartenöffnung für einen Granatwerfer aus.
Es gibt in der Linie einige noch oder wieder intakte Beispiele dafür.
Die Besonderheit war, daß dieser Raum jeweils über beide Bauwerksetagen ging.

Beste Grüße
Michael
.

Ich hätte es deutlicher machen sollen, das Bild ist nur zum Vergleich und ist vom OWB.

Gruß Sven!
 
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teddie

Guest
Nur noch ein Beispiel: NS 82 (Brezinka bei Nachod, da kommt man zwangsläufig vorbei,
wenn man zur Werkgruppe Dobrosov wandert). Die Jungs in diesem Museum behaupten,
sie hätten ihr Geschütz aus Norwegen zurückgeholt. Es hat die gleiche Baunummer,
wie in den alten Listen zu NS 82 vermerkt.
Sven: Im Beitrag 5 sieht es nach einer Schartenöffnung für einen Granatwerfer aus.
Es gibt in der Linie einige noch oder wieder intakte Beispiele dafür.
Die Besonderheit war, daß dieser Raum jeweils über beide Bauwerksetagen ging.

Beste Grüße
Michael
.

ja, gut du bringst immer mehr schon interessante Dinge vor, aber es ging um deine Behauptung, dass die ausgebauten
tschech. Panzerkuppeln am Westwall wiederverwendet wurden - meine nochmalige Frage: sind dir dahingehend Belege bekannt?
wenn nicht, ist doch nicht schlimm...dies Thema ist trotzdem interessant!
 
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teddie

Guest
Nur noch ein Beispiel: Sven: Im Beitrag 5 sieht es nach einer Schartenöffnung für einen Granatwerfer aus.
Es gibt in der Linie einige noch oder wieder intakte Beispiele dafür.
Die Besonderheit war, daß dieser Raum jeweils über beide Bauwerksetagen ging.

Beste Grüße
Michael
.

ich glaube da verwechselst du was - siehe auch hinweis von @sven
 

micha

Member
Hallo teddie,
dann muß ich erklären: Ich war 1994 für 3 Wochen zum Familienurlaub im Adlergebirge.
Da bin ich mit meinen Jungs auch einige Strecken abgelaufen.
Brezinka gab es damals schon als Museum und Vereinsspielplatz.
Voriges Jahr war ich im Sommer 1 Woche in/bei der Linie. Allein. Die gesamte Zeit bin ich
gewandert, immer die Linie entlang.
Auch 2009 habe ich mit einigen Leuten dort gesprochen. Personen, die mit der
Rekonstruktion/Erhaltung von Befestigungen zu tun haben(Freizeitbastler/-forscher).
Meine Informationen stammen aus diesen Quellen und sind somit subjektiv und eventuell
fehlerbelastet. Andererseits sollte man den tschechischen Kameraden vertrauen. Sie werden
auf ihren Spielwiesen schon vernünftige Nachforschungen betreiben.
Den weiteren Schritt, eine Untersuchung zum wirklichen Verbleib von Waffen, Scharten, Panzerkuppeln
überlasse ich anderen. Zumal mich die skandinavischen Länder als Urlaubsgebiet nicht interessieren.

Beste Grüße
Michael
Zu Wollenberg kann ich Dir sicher bessere Auskünfte erteilen ...
Ab Morgen sind wir ein paar Tage in der Provence. Ich werde
in dieser Zeit kein Internet benutzen.
.
 
T

teddie

Guest
das bringt mich schon weiter...
denn dann kann ich woanders noch nachhaken bzw. einbau dort vorort rekonstruieren...

wünsch dir bei deinen weiteren Unternehmungen alles gute

nur noch als kleiner Hinweis: tschech. Gerätschaften wurden nach der Besetzung von Frankreich aus dem WW auch wieder ausgebaut und den Pionierparks, auch in Klausdorf-Rehagen zugeführt - einige Teile sind sogar noch den Ostbefestigungen zugeführt worden...

also ein reger Verkehr der Befestigungsteile;)
 
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