GSSD Bunker Bad Freienwalde

Durch das Objekt liegt auf der TK50 in Nord-Süd-Richtung ein Blattschnitt.
Von dem westlich liegenden Blatt habe ich eine bzgl. der Qualität üble Kopie von einem Scanner-Test.

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Danke, ja dieses Bild kann man tatsächlich nicht viel vergrößern, dann ist alles pixelig. Aber da fällt mir in diesem Zusammenhang ein, dass ich selbst ja auch ein paar topografische Karten als damals "Vertrauliche Verschlussache" habe, da muss ich mal schauen, ob dieser Bereich zufällig dabei ist. Andererseits kann man heute ja immer noch (soweit vorhanden) diese Karten kaufen (hab ich z.B. beim Flugplatz Gr. Dölln gemacht).
 
Bad Freienwalde 1979.
Quelle: U.S. Geological Survey
Man kann gut sehen das die erdüberdeckte Garage und die Verladerampe noch nicht vorhanden sind - die wurden erst danach gebaut.
Gegenüber vom GK-Lagerbunker ist ein schöner Schattenwurf erkennbar, das dürfte dann der Wartungspunkt sein. Dazwischen befand sich die Krananlage zum verladen der GK.
Etwas schwach sind teilweise die Zaunverläufe zu sehen oder besser zu erahnen.
 
Man kann gut sehen das die erdüberdeckte Garage und die Verladerampe noch nicht vorhanden sind - die wurden erst danach gebaut.
Gegenüber vom GK-Lagerbunker ist ein schöner Schattenwurf erkennbar, das dürfte dann der Wartungspunkt sein. Dazwischen befand sich die Krananlage zum verladen der GK.
Etwas schwach sind teilweise die Zaunverläufe zu sehen oder besser zu erahnen.
Man müsste mal gemeinsam auf diese Aufnahme (ausgedruckt) schauen, denn das, was du gerade alles erwähnst, kann ich hier natürlich nicht erkennen, dazu fehlt mir die Kenntnis der Anlage aus früherer Zeit. Wir müssen das wirklich mal ablaufen, ist total spannend.
 
Mittlerweile kommen wir zu einer Art von Umkehrpunkt. Dinge sind jetzt schon länger verschwunden also diese überhaupt jemals existierten. Gemeint ist hiermit das sowjetische Sonderwaffenlager.
In einem Wald wird das noch lustiger weil ja da die Natur einfach "weitermacht".
Zum Glück haben wir da noch die Wälle der Schießbahnen. Da bekommt man wenigstes ein klein wenig Orientierung.
 
Mittlerweile kommen wir zu einer Art von Umkehrpunkt. Dinge sind jetzt schon länger verschwunden also diese überhaupt jemals existierten. Gemeint ist hiermit das sowjetische Sonderwaffenlager.
In einem Wald wird das noch lustiger weil ja da die Natur einfach "weitermacht".
Zum Glück haben wir da noch die Wälle der Schießbahnen. Da bekommt man wenigstes ein klein wenig Orientierung.
Eben, und einige andere Gelände-Unebenheiten verraten vielleicht auch noch das eine oder andere, zumal man es ggf. mit Fotos aus der Nachwendezeit (sofern verfügbar) vergleichen kann.
Interessant war auch deine Erwähnung, dass auf dem Satellitenbild manche Gebäude noch gar nicht existierten. Oh mann, wenn ich heute daran denke, wie dicht wir damals in meiner Lehrzeit an diesem Objekt vorbeigefahren sind - ich könnte mich heute noch ohrfeigen, dass ich das nicht mal in späterer Zeit gesucht habe.
 
Ich habe mir das Gelände mit dem DGM angesehen, um mir wichtige Punkte zu markieren. Die ich dann Besichtigen werde. Hierbei sind mir, ich behaupte mal, die alten Schützengräben (rote Linen) aufgefallen. Des Weiteren kann man mit dem DGM sehr schön eine Zufahrt sehen.

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Zufahrt: Diese geht einmal komplett durch Gelände. Hier nur zwei Bilder. Das Interessante kommt am Ende.

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Ich habe mir das Gelände mit dem DGM angesehen, um mir wichtige Punkte zu markieren. Die ich dann Besichtigen werde. Hierbei sind mir, ich behaupte mal, die alten Schützengräben (rote Linen) aufgefallen. Des Weiteren kann man mit dem DGM sehr schön eine Zufahrt sehen.

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Zufahrt: Diese geht einmal komplett durch Gelände. Hier nur zwei Bilder. Das Interessante kommt am Ende.

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Ich behaupte mal, dass das letzte Bild vom Objekt bei Sonnenburg stammt, oder? Sieht mir zumindest ganz danach aus.
Ansonsten - die Zufahrt...ja, könnte durchaus sein. Das ist ja genau der Bereich, über den ich meinen allerersten Ausflug dorthin unternommen habe, weil ich noch nicht wusste, wie man sonst am besten hingelangen kann. Aber dieser Weg ist eben wegen der tiefen Schlucht ziemluch beschwerlich. Allerdings bin ich auch etwas nördlich dieses huer zu sehenden Weges gelaufen (also in Höhe dieses Antennenturms, der früher große Parabolspiegel hatte). Die breite "Zufahrt" vom Feld aus, die auf dem DGM gut zu sehen ist, wäre auf jeden Fall auch noch mal einen Besuch wert. Ich sehe schon, wir haben eine Menge noch zu tun dort.
 
Meinst du mit "alt" das sowjetische Schützengrabensystem? Solcherlei Objekte hatten so etwas tatsächlich. Die roten Linien umrunden das Objekt ja schon irgendwie, oder?
Ich finde auch - die Markierungen zeigen irgendwie gut den Bereich, der offenbar für die Verteidigung nach außen diente. Wir hatten ja neulich, als wir dort waren, noch eine Maschinengewehrstellung gefunden und per Video dokumentiert.
 
Sowjetische Sonderwaffenlager waren manchmal (oder immer?) mit solchen Grabensystemen ausgestattet, manchmal sogar mit einem rückwärtigen Wachgebäude aus deren Keller ein Gang hinausführte, unter der Objektmauer hindurch und sich dann verzweigte zu einem ausgebauten Stellungssystem. Ich kenne das allerdings nur für exponierte Sektoren, also in Richtung eines erwarteten Feindangriffes.
Hier in Bad Freienwalde sieht das mehr oder weniger umlaufend aus. Da wollte man sich wohl in alle Richtungen verteidigen.
 
Sowjetische Sonderwaffenlager waren manchmal (oder immer?) mit solchen Grabensystemen ausgestattet, manchmal sogar mit einem rückwärtigen Wachgebäude aus deren Keller ein Gang hinausführte, unter der Objektmauer hindurch und sich dann verzweigte zu einem ausgebauten Stellungssystem. Ich kenne das allerdings nur für exponierte Sektoren, also in Richtung eines erwarteten Feindangriffes.
Hier in Bad Freienwalde sieht das mehr oder weniger umlaufend aus. Da wollte man sich wohl in alle Richtungen verteidigen.
Mit gutem Grund in alle Richtungen, denn es befand sich ja in einiger Entfernung zur Kaserne und somit mehr oder weniger isoliert und "verloren" im Wald, der meines Wissens ansonsten bewirtschaftet worden ist. Dazu könnte natürlich der Förster von einst am besten Auskunft geben (also wie weit um das Objekt herum Ruhe herrschen musste).
 
Ich behaupte mal, dass das letzte Bild vom Objekt bei Sonnenburg stammt, oder? Sieht mir zumindest ganz danach aus.
Ansonsten - die Zufahrt...ja, könnte durchaus sein. Das ist ja genau der Bereich, über den ich meinen allerersten Ausflug dorthin unternommen habe, weil ich noch nicht wusste, wie man sonst am besten hingelangen kann. Aber dieser Weg ist eben wegen der tiefen Schlucht ziemluch beschwerlich. Allerdings bin ich auch etwas nördlich dieses huer zu sehenden Weges gelaufen (also in Höhe dieses Antennenturms, der früher große Parabolspiegel hatte). Die breite "Zufahrt" vom Feld aus, die auf dem DGM gut zu sehen ist, wäre auf jeden Fall auch noch mal einen Besuch wert. Ich sehe schon, wir haben eine Menge noch zu tun dort.

Richtig, es liegt hier: 52.754636, 14.063831

Du hattest berichtet, dass der Weg durch die Zufahrt sehr beschwerlich ist. Aufgrund des Geländes. Auch hier findet man mit dem DGM sehr viele Kfz‑Stellungen, Schützengräben MG-Nester und vieles mehr. Wir sollten uns vorerst aber auf einen Bereich konzentrieren.
 
Meinst du mit "alt" das sowjetische Schützengrabensystem? Solcherlei Objekte hatten so etwas tatsächlich. Die roten Linien umrunden das Objekt ja schon irgendwie, oder?
Teilweise sehen sie auf dem DGM sehr alt aus, hier vermute ich, dass sie älteren Ursprungs sind. Beweisen kann ich es aber nicht. Eine andere Möglichkeit ist, dass sie durch die GSSD angelegt wurden, da das Objekt dann einen anderen Nutzen hatte. Wenn wir vor Ort sind, sollten wir uns diese auch mal ansehen. Vllt. entdecken wir das eine oder andere noch. Als ich mit Marco vor Ort war, haben wir ja auch einen SPM-2 Posten gefunden. In Neuthymen und Vogelsang befinden sich am SWL auch welche.
 
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