Marco, da du ja vom Fach bist - es müsste dort etliche Wunden (heißt das so?) an den Bäumen geben weil die Sowjets diese dort umfangreich nutzen um alles mögliche mehr oder weniger geschickt da "dranzubammeln". Abspannungen für Tarnnetze und solche Dinge. Es gab wohl auch Metallschilder mit irgendwelchen Textinformationen an den Bäumen, diese müssten wenn nicht schon längst entfernt, mittlerweile eingewachsen sein.
Ich meine mich auch an DMB-Inschriften in den Bäumen erinnern zu können. Fotografiert habe ich jedenfalls damals eine Jahreszahl, die könnte auf die fünfziger Jahre hindeuten.
Das andere Foto zeigt die Verladerampe für die GK-Container (also die Fläche nach dem Rückbau) aus Richtung des Hauptweges, also der Wegführung den die GK-Container nahmen zwischen Bunker und Verladerampe. Das s/w-Vergleichsbild gibt die gleiche Situation vor dem Rückbau wieder, nur etwas dichter an der Rampenkante fotografiert. Man kann die Anfahrtshilfen* für die Lkw sowie Rangierlinien und die Fundamente mit den abgetrennten Stützen für die Tarnüberdachung (sehr wahrscheinlich Wellasbestabdeckung) erkennen. Diese Verladerampe müsste sechs Positionen für die Lkw gehabt haben und sollte komplett von der Tarnüberdachung überdeckt gewesen sein.
* möglicherweise hier nicht als zwangsweise Spurführung wie sonst üblicherweise sondern als Betonstreifen zum absichtlichen drauffahren
Anmerkung: die Verladerampe war der Ersatz bzw. Ergänzung für die Krananlage direkt vor dem GK-Lagerbunker, um das hier nochmals zu erwähnen.
Die Track-Darstellung ist von einem der damaligen "Waldspaziergänge". Quelle Sat-Bildgrundlage GoogleEarth.
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