Martin Kaule
Administrator
Ausstellung über Speziallager Ketschendorf wird in Frankfurt gezeigt
Handelt es sich bei dem Internierungslager um eine Nachnutzung des KZ-Außenlagers "Ketschendorf-Bad Saarow" welches direkt am Bunkergelände angrenzt?
Beste Grüße
Martin
Frankfurt (Oder) (ddp-lbg). Eine Ausstellung über das frühere sowjetische Internierungslager Ketschendorf wird am 11. April (15.00 Uhr) in der Frankfurter Gedenkstätte für die Opfer politischer Gewaltherrschaft eröffnet. Unter dem Titel «Die Straße, die in den Tod führte» werden die katastrophalen Bedingungen in dem Ende 1945 eingerichteten und im März 1947 aufgelösten Speziallager Nummer 5 nahe Fürstenwalde dokumentiert, wie die Frankfurter Außenstelle der Birthler-Behörde ankündigte.
In dem Lager wurden den Angaben zufolge über 10 000 Menschen im Alter von 12 bis 72 Jahren interniert. Nach derzeitigen Erkenntnissen starben 4620 Menschen unter anderem an Hunger, Krankheiten oder fehlender medizinischer Versorgung. Die Ausstellung wird bis zum 20. Mai gezeigt.
Besucher der Gedenk- und Dokumentationsstätte in der Frankfurter Collegienstraße 10 können am 11. April von 11.00 bis 17.00 Uhr zudem die Zellenräume in dem früheren Stasi-Untersuchungsgefängnis besichtigen. Auch die Dauerausstellung «Eingesperrt. Untersuchungshaft bei der Staatssicherheit in Frankfurt (Oder)» ist geöffnet. Der Eintritt ist den Angaben zufolge frei.
© ddp
Handelt es sich bei dem Internierungslager um eine Nachnutzung des KZ-Außenlagers "Ketschendorf-Bad Saarow" welches direkt am Bunkergelände angrenzt?
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Martin