DDR-Produkte

Aber hätte es nicht 1952 Ärger gegeben, wenn man auf ein hochwertiges Industrieprodukt D.R.P. hätte prägen lassen?
Neben den zuvor angeführten Argumenten fällt mir da spontan die Eisenbahn der DDR ein. Die hieß bis 1990 auch DR - Deutsche Reichsbahn. Mit der Begründung zwecks Wahrung von Rechtsansprüchen, das hat(te) Vorrang...

Grüße Frank
 
Bockwurst Gerts Hinweis brachte bei mir gerade den Durchbruch. Na klar…
Der Patentschutz bestand und der Hinweis auf das entsprechende D.R.P. wurde eben bis zum Ende des Patenschutzes auf dem Produkt vermerkt. In der Regel 20 Jahre. Also dann bis max. 1965.
Danke für die Anregungen…

Also ist der Pluvius doch ein echtes DDR Produkt und an dieser Stelle goldrichtig
 
Glückwunsch zum 60sten!
Heute vor 60 Jahren rollte der erste Trabi vom Band; eroberte die Straße.

Letztlich war der knatternde Stinker auch eine Folge der Großen Sozialistischen Oktober-Revolution, mit der die Revolutionäre - heute vor 100 Jahren - die Massen erobern wollten.

Von Dauer waren Beide nicht.

FA
 
Von Dauer waren Beide nicht?
Hm.
Also meine Rennsemmel semmelt heute noch Rennen. Im Berliner Großstadtkampfgebiet.
Auch ohne Sozialismus.
Und ohne Kat.
Dafür mit reichlich Dengdedeleng. Und regelmäßig nem Grinsen in meinem Gesicht.

Luftgekühlte Zweitaktgrüße von Polle
 
Ich habe auch einen 50 Jahre alten stinker und der zaubert heute mit seiner blauen zweitaktfahne regelmäßig ein Lächeln in die Gesichter der am Straßenrand Stehenden. Also zumindest die Fahrzeuge des Ostens sind nicht totzukriegen.

Gruß seti
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Darf der überhaupt in der Umweltzone?
Muss er doch gar nicht. Drum herum ist genug Raum.
Am meistens macht im Wedding und in Neukölln Spaß. Wenn die dicken BMW und Mercedes prollen wollen. Die werden ganz ruhig, wenn man nicht Platz macht und dabei leicht verrückt kuckt und grinst.

Und wenns wirklich mal rein geht, kann man seine Schwester mit. Die hat n Darfschein.
 
Für ein kleines Fotolichtexperiment suchte ich gestern ein passendes Objekt und dachte dann: Es gab wenige DDR Produkte, um die man sich in der ganzen Welt für kurze Zeit intensiv interessierte. Als man aus Japan nur Lampions importierte, knipsten die Profis mit deutschen Leicas, Rolleiflex oder eben mit Ihagees Exakta (die Mutter aller Spiegelreflexkameras).

Wer Spaß am Thema: Fotoapparate aus Dresden hat, kann hier mal schauen:

https://www.youtube.com/watch?v=c_lxkI78SsA

Exata Varex VX.jpg

Ein knackscharfes Zeiss Biotar 2/58 ist angeflanscht. Die Kamera hat einen coolen Prismensucher, aber der rastlose Bildreporter dieser Jahre (1952), der abends noch seine Bilder selbst entwickelte, um sie mit ein paar Zeilen über das abgelichtete Ereignis noch bis zur Deadline in die Redaktion zu bringen, wird den Lichtschacht verwendet haben, um im Gedränge mit Überkopfaufnahmen dicht am Geschehen zu sein. Das letzte Bild hat diese Kamera wahrscheinlich 1974 eingefangen. Dann musste sie einer Minolta weichen. Ich werde mal einen Film besorgen und schauen, ob der Verschluß auch wirklich noch ein 1/125 bringt. Alte Kameras neigen dazu, dass die Verschlußzeiten nicht mehr exakt laufen (das Öl verharzt).
 
DDR Produkte? Sicher wären an dieser Stelle Dinge spannender, die jeder von uns in Gebrauch hatte. Aber vielleicht staunt der der eine oder andere Spätgeborene doch, was in der ollen DDR ganz am Anfang noch so ging. Ich hätte da ein Objekt aus der Zeit kurz nach der Gründung in petto.

Reflekta Junior.jpg

BJ 1950! Zur deutlichen Abgrenzung wurde Reflekta nicht mehr mit „C“ sondern mit „K“ geschrieben.
An das Kamerawerk Tharandt wird sich heute niemand mehr erinnern. Die Marke Welta wird auch keinem mehr ein Begriff sein. Vielleicht nickt der eine oder andere noch wissend, wenn der Name „Penti“ fällt. Was ich sagen will: 1950 - in der ganz jungen DDR – lag das Silicon Valley der Foto-Technik definitiv in Sachsen.
 
Handtaschenfund - ungebraucht

Relikt aus einer Zeit, als sie noch regelmäßig fuhr...

2018-03-26-0001.jpg

Morgen schaue ich mal, wie sich die Fahrausweise auf der Kurzstrecke bewähren.
 
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