Bogensee: Göbbels Sommersitz / FDJ Fachhochschule

Hallo,

Berlin erwägt jetzt den Abriss der Gebäude und die Renaturierung. Ein Investor mit tragbaren Konzept hat sich nach wie vor nicht gefunden. Dies berichtet die Märkische Oderzeitung (Bezahlschranke).

Demnach prüft die BIM die Möglichkeit, die historischen Gebäude abzureißen. Diese Variante soll Teil einer Entscheidungsvorlage für den Berliner Finanzsenator werden. Die Mittel dafür könnten aus den Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen kommen, die Investoren bei der Versiegelung neuer Flächen an das jeweilige Land zahlen müssen. In der Bundeshauptstadt, so heißt es, seien kaum noch genügend Flächen vorhanden, die für solche Maßnahmen infrage kommen. Mit dem Abriss der Gebäude am Bogensee könne das Land Berlin die Vorgaben für Renaturierungen erfüllen und würde sich die monatlichen Kosten für die Bewachung und den Unterhalt der Liegenschaft sparen.

Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2019 hatte eine Mischnutzung des jetzigen Geländes empfohlen. Von Bildungscampus, Kreativfabrik und Erholungspark war die Rede verbunden mit dem Bau von Wohnungen für bis zu 4 000 Einwohner, damit sich das Projekt rechnet. Eine derartige Größenordnung wird aber von der Gemeinde Wandlitz nicht mitgetragen.

MOZ
 
Bogensee und Waldsiedlung Wandlitz - Neue Führungsangebote des Tourismusverein

Die Wiederaufnahme des preislich attraktiven Führungsangebotes beginnt bereits in wenigen Tagen: der durch seine authentische Art bekannte Oberförster Klaus Brucker startet am Sonntag, dem 29. Oktober und am Samstag, dem 4. November, jeweils um 14.30 Uhr, in die „Waldsiedlung Wandlitz“.
Am Samstag, dem 28. Oktober und Sonntag, dem 5. November, ebenfalls jeweils um 14.30 Uhr, führen seine Touren zum Bogensee.

Die Führungen dauern bei einer Streckenlange von etwa 2,5 km gut anderthalb Stunden.

Tickets für die Führungen buchen Interessenten vorab in der Tourist-Information im Bahnhof Wandlitzsee zum Preis von 9,- EUR oder 29,- EUR (inkl. Wildessen) pro Person. Dies kann telefonisch unter (033 397) 67 277, per eMail unter wandlitz@barnim-tourismus.de oder persönlich während der Öffnungszeiten erfolgen.

Wichtig, vorher dort Anrufen.


Gebuchten Führungen

Update zu Führung Bogensee vom 22.10.23

Nachfrage von mir beim Tourismusverein, werden die Häuser besichtig - betretten. ?
Antwort: Es werden keine Häuser betretten, die Führung findet nur auf dem Glände statt.
Meine Gedanken dazu: Na tolle Suppe, kann ich mir Sparen.

 
Zuletzt bearbeitet:
Inzwischen gibt es eine Rolle Rückwärts. bezüglich der möglichen Abrisspläne.

Im Zusammenhang mit Fake-News, dass ein gewisser Herr Selenskyj die ehemalige Goebbels-Villa für 8,2 Mio Euro gekauft haben soll, hat sich Berlin zum Gelände positioniert. Demnach ist der angedachte Abriss nun wieder vom Tisch und auch einen Verkauf soll es nicht geben.

Die Sprecherin stellt allerdings noch einmal klar, dass das Gelände weiterhin zum Eigentum des Landes Berlin gehöre und es keinerlei Ambitionen gebe, daran etwas zu ändern. „Mit der Änderung der Liegenschaftspolitik im Land Berlin ist ein Verkauf kein Thema“, so die Sprecherin. „Wir sind im Austausch mit dem Bund, der Gemeinde Wandlitz und dem Land Brandenburg und sprechen gemeinsam über möglichen Entwicklungspotentiale für das gesamte Gelände.“ Dieses sei stark sanierungsbedürftig, weshalb ein langwieriger Prozess auf alle Beteiligten zukommen könnte.

Ich bin mal gespannt wann es die nächste Rolle rückwärts gibt.

Quelle (Bezahlschranke) MOZ
 
Nach Querelen um befürchtete Abrisspläne für eine Villa von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels in Wandlitz will das Land Berlin eine weitere Nutzung und Entwicklung des Areals ermöglichen. Die Berliner Immobilienmanagementgesellschaft (BIM) teilte mit, die Gemeinde Wandlitz, auf deren Gebiet das Gelände am Bogensee liege, solle sich für eine Entwicklung des Areals um Gelder aus dem Förderprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" bewerben können. Das habe der Aufsichtsrat am Freitag beschlossen.


Sollte es nicht zu einer Entwicklung das Geländes kommen, steht auch nach wie vor ein Abriss in der Diskussion. Eine mögliche Zwischennutzung durch die Bundespolizei wird auch erwogen.
 

Berliner Finanzsenator will Goebbels-Villa verschenken​

Die Villa des obersten NS-Propagandisten Joseph Goebbels nahe Berlin verfällt schon lange ungenutzt. Nun hat der Finanzsenator gesagt, man würde das Gelände zur Not verschenken. Die Kommune sieht das kritisch.


 
Naja, ein wenig scheinheilig ist das schon von Berlin. So richtig um Konzepte hat man sich da in vielen Jahren auch nicht gekümmert, oft nur Verkaufsabsichten bekundet und gewartet ob sich jemand meldet. Bei der ein oder anderen Konzeptvorstellung war ich vor Ort. Aber das waren oft halbherzige Ideen wo ich den Eindruck hatte, das man sich nicht über die Kosten so richtig keine Gedanken gemacht hat.
 
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